Initiative Wissen

Ausgabe 5  |  August 2015

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MENSCHEN BEI AQUATHERM

Viele sagen, wir bei aquatherm wären „anders“. Aber was heißt das eigentlich, „anders sein“?

Die Fragen nach der eigenen Identität beschäftigen jeden von uns: Wer sind wir? Wofür leben wir? Was unterscheidet uns von anderen? Wie charakterisiert uns unsere Umwelt? Auf Unternehmungen bezogen, sprechen wir in diesem Kontext von einer Unternehmensidentität. Diese beschreibt die Gesamtheit der eindeutig kennzeichnenden Werte und Eigenschaften, durch die wir uns von anderen Unternehmen unterscheiden.

Als wir Ende 2011 durch die Munich Strategy Group (MSG) über die herausragende Erstplatzierung im Ranking der „Innovationsstärksten Unternehmen des deutschen Mittelstandes“ informiert wurden, löste diese Auszeichnung auch die bewusste Auseinandersetzung mit Fragen nach der Identität von aquatherm aus.

Uns war bekannt, dass „Innovation“ ein konstanter Begleiter und maßgeblicher Treiber unserer erfolgreichen Unternehmensentwicklung war und auch heute mehr denn je ist. Aber wofür, über diesen Wert hinaus, stehen wir noch? Eine spannende und gleichzeitig herausfordernde Fragestellung.

Neben der Innovationskraft scheint gerade die Kombination aus einer nicht ausschließlich auf kurzfristige Rendite und/oder Wachstum ausgerichteten Unternehmensführung und eines langfristigen, klassischen Werte- und Zielsystems ein maßgeblicher Faktor für unseren Erfolg zu sein.

„Willst Du ein Schiff bauen, so rufe nicht
Menschen zusammen um Holz zu beschaffen
und Werkzeuge vorzubereiten –
sondern lehre sie die Sehnsucht nach
dem weiten, endlosen Meer. Dann bauen
sie das Schiff von alleine!“

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), französischer Schriftsteller und Pilot

Die Geschäftsführer, Dirk, Maik und Christof Rosenberg, sehen es nicht als Pflicht, sondern als Chance, die Werte eines Familienunternehmens täglich neu, in den verschiedensten Facetten zu leben. Die persönliche und familiäre Nähe ist ihnen wichtig, daher sind sie jederzeit für jeden ansprechbar. Jeder Mitarbeiter im Unternehmen wird als Familienmitglied wertgeschätzt. Das klingt selbstverständlich, aber oft ist es das Selbstverständliche, das vergessen wird.

Wertvolle und wertgeschätzte Menschen sind für uns die Grundlage für ein lebendiges Familienunternehmen und eine Unternehmenskultur, die wir voller Stolz als die aquatherm-Familie bezeichnen.

Daher sind wir dankbar und wissen um den Wert dieser Menschen, die sich jeden Tag neu entscheiden, in unserem Unternehmen gewissenhaft zu arbeiten, durch Initiative ausdauernd immer einen Schritt nach vorne zu gehen und durch gelebte Leidenschaft den spürbaren Unterschied auszumachen.

Download:
Mitarbeiterinterview aquatherm und "initiativ" (PDF)

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ZWECKVERBAND WASSERVERSORGUNG FREISING SÜD

Der Wasserzweckverband hat als öffentlicher Wasserversorger die Aufgaben, die gemeinsame Wasserversorgung zu errichten, zu betreiben und zu unterhalten, die Anlagen zu erweitern und die vorhandenen Ortsnetze zu übernehmen. Dienstleistungen wie z. B. Abrechnung, Technische Betriebsführung sowie die Versorgung der Endverbraucher mit Trinkwasser und Brauchwasser gehören ebenfalls zu seinem Aufgabengebiet.

1953 entstand der „Zweckverband zum Bau der Wasserversorgung der Gemeinden Eching und Neufahrn“, gegründet durch die Gemeinden Eching und Neufahrn. Somit war der heutige Zweckverband der Wasserversorgungsgruppe Freising-Süd geboren. Derzeit ist Herr Franz Rauch, Dipl-Ing. (FH), Geschäftsleiter des Zweckverbands.

Für die Versorgung der Bevölkerung mit naturbelassenem Trinkwasser in stets einwandfreier Qualität sorgen die derzeit etwa 37 Mitarbeiter des Zweckverbandes Wasserversorgungsgruppe Freising-Süd. Ein System von Anlagen zur Wassergewinnung (Brunnen), natürlichen Aufbereitung und Speicherung ist zu bauen und zu unterhalten.?Aus insgesamt 12 Brunnen wird Grundwasser gefördert. Neun Pumpwerke und drei Wasserspeicher sichern eine gleichmäßige Verfügbarkeit des Wassers. Über ein Rohrnetz von mehr als 450 km Länge und zusätzlich 250 km Hausanschlüsse werden etwa 13.000 Haushalte versorgt. Das Versorgungsgebiet hat eine Flächenausdehnung von 225 km?. Außerdem bestehen weitere Liefervereinbarungen mit Nachbargemeinden und der TUM in Garching. Im Laufe eines Jahres werden fast 6 Millionen m? Wasser gefördert.

Wenn Sie erfahren möchten, wie das Trinkwasser für über 80.000 Menschen im ländlichen Raum südwestlich von Freising gewonnen und in die Haushalte gebracht wird, empfehlen wir Ihnen, per Fahrrad einmal rund um die regionale Trinkwasserversorgung zu fahren. Der Radrundweg hat eine Gesamtlänge von 63,4 km und ist mit acht Stationen ausgestattet, die Ihnen auf anschaulichen Infotafeln wissenswerte Fakten und interessante Grafiken zu dem jeweiligen Streckenpunkt bieten.

Der Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Freising-Süd befasst sich mitunter intensiv mit dem Themenbereich CSR und hat auf der Basis seiner gesellschaftlichen Verantwortung verschiedene Ziele definiert, an denen er sein Handeln ausrichtet:

  • Hohe Wasserqualität und Versorgungssicherheit
  • Kundenorientierung
  • Mitarbeiterorientierung
  • Nachhaltigkeit und Umweltschutz
  • Dienstleistungen
  • Innovation, kontinuierliche Verbesserung
  • Zusammenarbeit
  • Wirtschaftlichkeit
  • Moderates, gesundes Wachstum

Möchten Sie mehr über den Zweckverband Wasserversorgung Freising-Süd erfahren, so besuchen Sie doch die Website www.wasserzv.de.

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THINK TWICE – EXKURSION GEBERIT

Die Generation Y heißt nicht grundlos so: Wissensdurst, Spaß und die Suche nach Orientierung zeichnen diese Generation aus.

Um diesem Trend eine aktive Plattform zu geben, hat bereits 2012 die HTI – im Rahmen der Initiative Wissen – eine Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) geschlossen. Den Studierenden werden seitdem ein Rundumblick und Orientierungs-möglichkeiten in unserem Netzwerk und in unserer Branche geboten.

Ein gelungenes Beispiel für das Wissensnetzwerk und die Aktivitäten der Initiative Wissen und ihrer Partner ist die Fachexkursion der Studenten der Wassertechnologie der HSWT Triesdorf in das Informationszentrum von Geberit nach Pfullendorf im Juni 2015. Lesen Sie den Nachbericht von Matthias Weber und Christian Langhauser (HSWT Triesdorf).

Download:
Bericht Exkursion Geberit (PDF)