Newsletter Initiative Wissen

Ausgabe 6  |  Oktober 2015

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VORTRAG IN DER FACHWELT MARKT SCHWABEN

Welche Verantwortung tragen Unternehmen von Morgen? Die Rahmenbedingungen die von Unternehmen in der modernen Arbeitswelt gestaltet werden sind höchst unterschiedlich. Besonders der Mittelstand unternimmt große Anstrengungen, um sich an die Arbeitswelt der Zukunft anzupassen. Unternehmerische aber auch gesellschaftliche Verantwortung gewinnt einen immer größeren Stellenwert neben ökonomischen Gesichtspunkten.

Am 19. November ist Prof. Dr. Schmidpeter Gast der Initiative Wissen, um in seinem Vortrag "Wie hängt der gesellschaftliche Wandel mit der Verantwortung, die Unternehmen tragen, zusammen?" dieses aktuelle Thema aufzugreifen. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen in Kürze. Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der 6. Ausgabe unseres Newsletters.

Ihre
Kathrin Standl

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LAUDATO SI – DIE UMWELT-ENZYKLIKA DES PAPSTES

Mit seiner im Sommer erschienenen Umwelt-Enzyklika schlägt der Papst einen neuen Weg ein. In ökologischen Fragen hat sich die katholische Kirche bisher eher zurückhaltend gezeigt. Diese Zurückhaltung hat der Papst mit seiner Enzyklika nicht nur abgelegt, er manifestiert einen neuen Ansatz – die Verantwortung für “unser gemeinsames Haus”.

“Die Erde, unser Haus, scheint sich immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln.” Kein Ökoaktivist hätte das deutlicher formulieren können – und damit mehr Gehör gefunden.

Als einen der Gründe für unsere heutigen Probleme sieht er in einer “Idee eines unendlichen und grenzenlosen Wachstums, das die Ökonomen, Finanzexperten und Technologen so sehr begeistert” – und das gleichzeitig dazu führt, den Planeten “bis zur Grenze und darüber hinaus auszupressen”.

Seine Umwelt-Enzyklika erscheint in bewegten Zeiten. Neben den immer gravierenderen ökologischen Folgen des Klimawandels werden auch die sozialen Folgen immer deutlicher. Kalifornien kämpft mit den Folgen einer bisher nicht gekannten Dürre. Wassermangel und Waldbrände sind die Folge. Und wir in Europa haben einen heißen Sommer zwar relativ schadlos überstanden, dafür sind wir mit Flüchtlingsströmen konfrontiert, mit denen “keiner gerechnet hat”.

“Die menschliche Umwelt und die natürliche Umwelt verschlechtern sich gemeinsam (…) Wir kommen jedoch heute nicht umhin anzuerkennen, dass ein wirklich ökologischer Ansatz sich immer in einen sozialen Ansatz verwandelt, der die Gerechtigkeit in die Umweltdiskussion aufnehmen muss, um die Klage der Armen ebenso zu hören wie die Klage der Erde.”

Neben der Rolle die Papst Franziskus als Oberhaupt der katholischen Kirche spielt, macht dieser Blick seine Enzyklika so bedeutsam. Er schlägt die Brücke zwischen ökologischen und sozialen Fragestellungen und macht deutlich dass diese nicht voneinander getrennt betrachtet werden können. So wie es eine umfassende Gerechtigkeit nur dann geben kann, wenn diese Fragen als Eins betrachtet werden.

“Die ökologische Kultur kann nicht reduziert werden auf eine Serie von dringenden Teilantworten auf die Probleme (…) Einfach nur eine technische Lösung für jedes auftretende Umweltproblem zu suchen bedeutet, Dinge zu isolieren, die in der Wirklichkeit miteinander verknüpft sind, und die wahren und tiefsten Probleme des weltweiten Systems verbergen.”

Dafür gibt er uns Handlungsansätze an die Hand. Mit dem Ziel “die Werte und großen Ziele wiederzugewinnen, die durch einen hemmungslosen Größenwahn vernichtet wurden”. Er zeigt uns dass wir die Fähigkeit noch nicht verloren haben auf den anderen zuzugehen, etwas für den anderen zu tun und das Leiden und die Schädigung unserer Umgebung zu mindern oder zu vermeiden. Und dass wir unseren Planeten als unsere gemeinsame Heimat “unser gemeinsames Haus” begreifen müssen.

Oder, wie es der britische Umweltaktivist George Monbiot ausdrückt: Der Papst macht uns darauf aufmerksam, dass es bei dem Schutz des Lebendigen um nichts anderes als Liebe geht – und dass es Zeit ist, das auch zu sagen.

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DIPLOMARBEIT „KEY ACCOUNT MANAGEMENT“

Thomas Angermaier hat zwischen September 2013 und September 2014 eine Weiterbildung zum Diplom Sales-Fachwirt an der BAW München absolviert. Für ihn war diese Weiterbildung besonders wichtig, um unternehmerische Zusammenhänge besser zu verstehen und die Entwicklung der Kundenbeziehung gezielt und effizient anzutreiben zu können.

Derzeit arbeitet Herr Angermaier im Vertriebsinnendienst der Abteilung Industrie bei der HTI Gienger KG in Markt Schwaben. Seine Aufgabe ist es als Ansprechpartner für Kunden zur Verfügung zu stehen. Sei es in der Angebotsphase, bei Aufträgen, oder nach Beendigung eines Auftrages in der Rechnungsabwicklung. Sein gestelltes Ziel ist neue Kunden zu akquirieren und Bestandskunden weiter auszubauen.

Auch bei der HTI Gienger KG wurde das Key Account Management eingeführt. Viele der HTI-Bestandskunden verfügen noch über ein sehr gutes Potential, ideal also um das Thema Key Account Management in einer Diplomarbeit näher zu beleuchten.

Herr Angermaier konnte sein erworbenes Wissen bei der Wacker Chemie in Burghausen einbringen. Alle in der Arbeit vorgestellten Instrumente können grundsätzlich auf Kunden übertragen werden.

Download:
Thomas Angermaier – Diplomarbeit Key Account Management (PDF)