Newsletter Initiative Wissen

Ausgabe 10  |  Februar 2016

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Partner der Initiative Wissen,

„Think Twice“ ist eine Plattform der Initiative Wissen. Sie hat das Ziel möglichst einfach und zielführend duale Studiengänge zu ermöglichen und somit Theorie und Praxis zu verbinden. „Think Twice“ schlägt die Brücke zwischen der Hochschule und den zahlreichen Partnern der Initiative Wissen.

In diesem Newsletter möchte ich Ihnen sehr gerne unsere beiden Studierenden Raphael Miltner und Florian Maier vorstellen. Beide studieren Wassertechnologie und sind seit September 2015 bei uns tätig. Als Botschafter der Initiative Wissen vernetzen sie SIE – unsere Partner. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dem aktuellen Newsletter.

Herzliche Grüße
Ihre Katrin Standl

Raphael Miltner

THINK TWICE: RAPHAEL MILTNER

Seit dem 2. September 2015 bin ich als dualer Student bei der HTI Gienger KG tätig und möchte mich Ihnen kurz vorstellen. Ich heiße Raphael Miltner, bin 21 Jahre alt und komme aus Steinbach in der Nähe von Wertheim am Main. Nachdem ich zuvor bereits ein Semester Chemie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg studiert hatte, begann ich vor einem Jahr an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Wassertechnologie zu studieren und fand dort über die Initiative Wissen meinen Weg zur HTI Gienger KG.

Nachdem ich das Unternehmen nach einem Durchlauf durch fast alle Abteilungen kennen lernen durfte, konnte ich in der ersten Praxisphase schon verschiedene Aufgaben, wie die Recherche zu dem Thema „Nitratentfernung aus Roh-/Trinkwasser“ übernehmen, die Mitorganisation von Fachschulungen oder auch die Teilnahme an Besprechungen zur Einführung von TP-beschichteten Rohren, zur Vorbereitung auf die nächste Praxisphase.

Bisher hat mir die gute Zusammenarbeit sehr gefallen, weswegen ich mich auch weiterhin darauf freue.

Florian Maier

THINK TWICE: FLORIAN MAIER

Mein Name ist Florian Maier, ich bin 19 Jahre alt, sportbegeistert, und ich studiere Wassertechnologie an der Hochschule Weihenstephan in Triesdorf. Seit dem 2. September 2015 bin ich als Praktikant für die Firma HTI Gienger KG tätig und möchte mich nun kurz bei Ihnen vorstellen.

Im Juni 2014 absolvierte ich die Allgemeine Hochschulreife am Gymnasium Pfarrkirchen in Niederbayern und begann im selben Jahr Wassertechnologie an der HSWT in Triesdorf zu studieren. Das Themengebiet der Wasserver- und -entsorgung hat mich von Anfang an begeistert und die "Initiative Wissen" ermöglicht es mir nun diese Themen auch in der Praxis zu bearbeiten.

Zu Beginn der ersten Praxisphase konnte ich durch viel Kommunikation mit den Abteilungs- und Bereichsleitern die Unternehmensstruktur kennen lernen. In der zweiten Hälfte meiner ersten Phase habe ich mich in den Fachbereich Verkehrswege- und Landschaftsbau eingearbeitet und durfte zusätzlich Termine an verschiedenen Standorten wahrnehmen, wie auch an Seminaren, wie z. B. zum Thema „Entwässerungssysteme“ teilnehmen. In den Gesprächen mit den verschiedenen Kunden konnte ich schon ein erstes Netzwerk in die Branche knüpfen. Meine nächste Praxisphase wir in einem Ingenieurbüro stattfinden.

Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Zukunftswerk

KURZBESCHREIBUNG ZUKUNFTSWERK EG STARNBERG

zukunftswerk ist eine Unternehmensberatung, die das Prinzip nachhaltigen Wirtschaftens mit dem Ziel einsetzt, den Erfolg ihrer Kunden dauerhaft zu verbessern.

Es ist unsere Überzeugung, dass Nachhaltigkeit ein zentraler Erfolgsfaktor ist. Dementsprechend verstehen wir uns als Partner und Wegbegleiter von Unternehmen, die die ökonomischen Chancen nutzen möchten, die eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise bietet. Nachhaltigkeit ist ein Prinzip umsichtigen, empathischen Handelns. Es besagt, dass Systeme nur in dem Maße belastet werden dürfen, dass sie sich erholen können.

Das gilt für die Verwendung von Energie und Rohstoffen gleichermaßen wie im Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten, bei der Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen ebenso wie beim Einsatz von Geld.

Wir wünschen uns Kunden, die mit Anstand und mit Rücksicht auf Natur und Menschen erfolgreich sein wollen, die innovativ sind und neue, schöne Dinge anbieten, die nützlich sind, den Menschen dauerhaft Freude bereiten und die Umwelt nicht belasten.

Nachhaltigkeit ist zugleich Leitmotiv und Programm von zukunftswerk. Wir verstehen den Einsatz für ökologische und soziale Integrität von Unternehmen jedoch nicht als Selbstzweck, sondern als wirkungsvolle Option, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit entsteht durch die Einsparung von Kosten und die Steigerung des Umsatzes. Angesichts steigender Kosten für Material und Energie ist der Zusammenhang zwischen ökologischer und wirtschaftlicher Vorteilhaftigkeit offensichtlich. Ebenso sind Umsatzsteigerungen durch den Eintritt in den stark wachsenden Markt der „grünen Produkte“ und die Verbesserung von Image und Akzeptanz Folgen nachhaltigen Wirtschaftens.

Unternehmen sind von qualifizierten, engagierten und loyalen Mitarbeitern abhängig. In Zeiten des demographischen Wandels wird es zunehmend schwerer, gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden, sie zu entwickeln und im Wettbewerb mit anderen Unternehmen zu binden. Mitarbeiter erwarten heute eine Arbeit, die mehr bietet als die Sicherung des Lebensunterhalts. Sie erwarten eine sinnstiftende Beschäftigung, in der sie ihre individuellen Fähigkeiten selbstständig einsetzen und weiterentwickeln, sowie ihre Kreativität entfalten können.

Martina Raschke

7th Dex Summer School

7TH DEX SUMMER SCHOOL

Vom 3. bis 8. Juli 2016 findet in den Fachwelten Bayern in Markt Schwaben die 7th dex summer school mit dem Thema „Urban Water Management and Infrastructure“ statt. Alle Informationen finden Sie auf dem Flyer, den Sie sich hier herunterladen können.

Download:
Flyer 7th Dex Summer School (PDF)


KreativitŠt

KREATIVITÄT / EMOTION / ARBEIT DER STUDENTEN

Warum Kreativität so wichtig ist – und was Kreativität braucht

Den Begriff der Kreativität benutzen wir gerne und oft. Alles und jeder der bei drei nicht auf dem Baum ist, ist kreativ. Genauso wie es sich von selbst versteht, dass jeder nachhaltig und verantwortungsbewusst handelt. Es gibt kreative Städte, Läden, Events, Märkte, Menschen, Unternehmen, Buchhaltung und, und, und.

Aber was heißt Kreativität? Bin ich schon kreativ, wenn ich ein Bild malen kann oder einen Text verfassen? Geht es darum eine bestimmte Technik oder innovative Methoden anzuwenden? Ist Kreativität eine Begabung, etwas das nicht jeder besitzt? Oder hat jeder von uns ein kreatives Potenzial?

Glaubt man Hirnforscher Gerald Hüther, dann liegt der Schlüssel zur Kreativität in unserer Begeisterungsfähigkeit. Das was wir als Kinder mit auf den Weg bekommen und was uns dann im Laufe der Jahre zunehmend abhanden kommt. Wir geben unsere Begeisterungsfähigkeit auf zu Gunsten von Rationalität, Funktionalität und einem durchgetakteten Alltag. Wir verdienen Geld, erwerben und erhalten einen “gewissen Lebensstandard” und merken nicht welchen Preis wir dafür zahlen.

Dabei haben wir viel zu verlieren: Die Begeisterungsfähigkeit ist das was unser Gehirn am “sich entwickeln” hält. Anders gesagt: sie hält uns jung, auch wenn wir alt werden. Die Begeisterungsfähigkeit gibt uns Lebensfreude, die Lust auf Neues – unsere kreativen Ressourcen. Die notwendig sind um unser Leben nicht nur abzuspulen, sondern es in seiner ganzen Vielfalt zu leben. Zu Genießen. Und uns an den vielen kleinen Momenten des Lebens zu erfreuen.

Laut Gerald Hüther bedarf es zur Rückgewinnung unserer Begeisterungsfähigkeit vor allem Eins: Bedeutsamkeit. Er sagt, dass wir uns dann begeistern können, wenn etwas für uns bedeutsam ist. Dann sind wir in der Lage die Dinge anders zu denken, zu fühlen und zu erleben. Unsere echten Begabungen zu leben, das was wir mit auf den Weg bekommen haben zum Leuchten zu bringen.

Und darin liegt der Schlüssel.

Warum ist Kreativität so wichtig?

Weil unsere Gesellschaft inzwischen ein Abbild von Funktionalität geworden ist. Wir leben als Gesellschaft dahin, wir funktionieren und lassen unsere Potenziale in unseren rationalisierten Leben untergehen. Stress ist ein guter Bekannter und schuld sind immer die anderen – die Arbeit, die Kunden, die Kinder, unsere Partner.

Wir machen die Dinge, wie wir sie schon immer getan haben und hoffen dass wir damit andere Ergebnisse erzielen, als in der Vergangenheit.

Das ist keine gute Option in einer Zeit, in der sich die Unsicherheit Bahn bricht. In der sich die Rahmenbedingungen immer schneller verändern. In einer solchen Zeit brauchen wir Kreativität um uns zu verändern, um uns neu zu erfinden und den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Denn nicht weil die Herausforderungen so groß sind, trauen wir uns nicht sie anzugehen, sondern weil uns nicht trauen, werden die Herausforderungen immer größer.

Wer braucht Kreativität?

Kreativität ist ein Freigeist. Sie braucht Zeit und Raum um sich aus sich selbst heraus zu entwickeln. Wir werden nicht auf Knopfdruck kreativ, wenn wir gewohnt sind zu funktionieren.

Aber wir können uns fragen was uns wirklich wichtig ist. Was für uns echte Bedeutung hat. Nicht für alle, sondern jeder für sich. Wir können dem, was für uns Bedeutung hat, Raum und Zeit geben. Das kann jeder noch so kleine Moment sein – ob er für mich bedeutsam ist liegt in meiner Hand. Dazu brauche ich keinen anderen.

Kreativ zu werden ist meine eigene Entscheidung. Und bringt nebenbei mehr Licht in die Welt.

Nicola Knoch
Redaktion Initiative Wissen