Newsletter Initiative Wissen

Ausgabe 39  |  November 2017

Liebe Partner der Initiative Wissen,
liebe Leserinnen und Leser,

die Zusammenarbeit und der aktive Austausch mit Hochschulen und Universitäten sind wesentlich, um nachhaltig die Fachkräfte in der gesamten Wertschöpfungskette innerhalb der Wasser- und Bauwirtschaft zu sichern. Vor zwei Jahren hat die HTI Schmidt’s Weyland eine Kooperation mit der Technischen Universität Wien begonnen. Prof. Dr.-Ing. Jörg Krampe legt großen Wert darauf, dass die Studierenden praktische Erfahrungen sammeln, und konnte uns nun schon zum zweiten Mal eine Studierende vermitteln. Über die gemachten Erfahrungen berichtet nun Frau Krenn selbst.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen,
Ihre Katrin Bacher

Hochschule dual an der Hochschule Hof

PRAXISBERICHT VON ANJA KRENN – ALLES KLAR?

Ich bin Studentin der TU Wien und befinde mich derzeit mitten im Bachelorstudium der Studienrichtung Bauingenieurswesen und Infrastrukturmanagement. Aufgrund meines großen Interesses an der Wassergütewirtschaft wollte ich auch in diesem Bereich ein Praktikum machen.

Aus diesem Grund absolvierte ich vom 17. Juli 2017 bis 31. August 2017 ein Praktikum bei der HTI Schmidt’s Weyland in Wiener Neudorf. In der ersten Arbeitswoche wurde ich sehr herzlich von allen Mitarbeitern empfangen und fühlte mich von der ersten Sekunde an sehr wohl. Mein Tätigkeitsbereich lag anfänglich im Innendienst, dabei konnte ich meinen Arbeitskollegen über die Schulter schauen und bekam so einen Einblick in die Tätigkeit als Innendienstmitarbeiterin.

Im Laufe der ersten Woche bekam ich eine neue Aufgabe, die mich sehr gefordert und zu meiner persönlichen Weiterentwicklung wesentlich beigetragen hat. In den folgenden drei bis vier Wochen sollte ich eine Feldstudie über Kläranlagen in Niederösterreich und Burgenland durchführen. Im Mittelpunkt der Studie stand die Evaluierung der verwendeten Absperrorgane, der herangezogenen Partnerfirmen und unter anderem auch, welche Kriterien diese erfüllen sollten.

Bevor ich mit der Feldstudie begann, bekam ich die Chance, einen weiteren Standort der HTI kennenzulernen. Nach einem kurzen Besuch in der HTI Schärding ging es los. Nachdem alles unter Dach und Fach war, begann ich mit einer groben Routenplanung, nach welcher sich die Terminvereinbarung richtete. Überraschenderweise konnte ich in der ersten Woche bereits zwölf Kläranlagen besuchen. Ich wurde von nahezu allen Klärwärtern sehr freundlich empfangen. Ich konnte viel neues Wissen über deren Tätigkeit und über den Betrieb von Wasserreinigungsanlagen erwerben. Dabei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Nichtsdestotrotz stieß ich auch auf kleinere Probleme. Aufgrund der Urlaubssaison im August gestaltete sich die Terminvereinbarung etwas schwierig und leider musste ich dadurch auch kleine Rückschläge einstecken. Insgesamt bekam ich dennoch die Möglichkeit, 37 Kläranlagen zu besuchen.

Persönlich hat mich diese Aufgabe in verschiedensten Bereichen weitergebracht. Nicht nur beruflich konnte ich von dieser Tätigkeit profitieren, sondern auch auf persönlicher Ebene. Vor allem aber wurde mein Interesse an der Wassergütewirtschaft noch mehr bestärkt.

Ich bedanke mich herzlich bei allen Beteiligten für diese Möglichkeit. Die Zeit bei der HTI Schmidt’s Weyland wird mir noch lange positiv in Erinnerung bleiben.

Eure Anja Krenn
Studierende an der Technischen Universität Wien/Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft