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Ausgabe 19  |  Oktober 2018

SINNHAFTIGKEIT UND BEDEUTUNGSLOSIGKEIT – GESUND ODER KRANK?

SINNHAFTIGKEIT UND BEDEUTUNGSLOSIGKEIT – GESUND ODER KRANK?

Leidenschaft für das, was man tut, Mitarbeit an spannenden Projekten, Identifikation mit den Unternehmenswerten und Selbstverantwortung – das sind wesentliche Merkmale für eine sinnstiftende Tätigkeit.

Wer seine Arbeit als sinnstiftend wahrnimmt, ist seltener krank, vor allem arbeitsbedingt, und hält sich im Krankheitsfall häufiger an ärztlich verordnete Krankschreibungen. Das geht aus dem aktuellen Fehlzeitenreport (PDF, ca. 3 MB) des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervor.

SINNHAFTIGKEIT UND BEDEUTUNGSLOSIGKEIT – GESUND ODER KRANK?

Wie die Grafik von Statista zeigt, führt eine schlechte Sinnpassung im Job zu deutlich mehr arbeitsbedingten Beschwerden als bei guter Sinnpassung: Wer seine Arbeit nicht als sinnvoll wahrnimmt, leidet deutlich häufiger an Erschöpfung (56,5 Prozent), Rücken- und Gelenkbeschwerden (54,1 Prozent) oder Lustlosigkeit und dem Gefühl, ausgebrannt zu sein (43,8 Prozent). Die Grafik zeigt die arbeitsbedingten Beschwerden der Befragten nach Einschätzung der Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit.

Das Bedürfnis nach sinnhafter Arbeit ist sicherlich nicht neu. Fragen Sie sich selbst, worin Sie eigentlich den Sinn Ihrer Arbeit sehen, denn sinnstiftende Arbeit kann nur von einem selbst ausgehen.

Peter Grabandt
Redaktion Initiative Wissen